2. Mai 2026
Ernährung
Trocken- oder Nassfutter?
Der Hauptunterschied liegt wie der Name schon sagt im Feuchtigkeitsgehalt der Nahrung.
Während Feuchtnahrung zu ca. 75 bis 79% aus Feuchtigkeit besteht, wurde der Trockennahrung die Feuchtigkeit entzogen und enthält normalerweise nur noch zwischen 8,0 und 11,0 % Feuchtigkeit.
Die Vorteile der Trockennahrung für den Tierbesitzer liegen damit auf der Hand. Er braucht weniger an Menge zu schleppen, sie ist leichter und nicht zu vergessen, Trockennahrung ist häufig preisgünstiger. Wenn schon Trockenfutter, dann achten Sie bitte darauf, dass weder künstliche Aroma- noch Farbstoffe enthalten sind.
Wir alle wissen, dass der Mensch jeden Tag zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt. Gleiches gilt auch für unsere Tiere. Durch die ausschließliche Fütterung von Trockennahrung wird dieser Effekt noch verstärkt. Jeder der Trockennahrung füttert, weiß dass sein Tier mehr trinken soll, als bei einer Feuchtfütterung, aber trinkt das Tier wirklich genug? In der Regel NEIN, sie müssten ungefähr die 2-3 fache Menge trinken. Die meisten Tiere, die permanent Trockennahrung zu sich nehmen, trinken meist zu wenig, haben dadurch häufig eine Wasser-Unterversorgung, so dass die Nieren nicht richtig durchgespült werden und sind daher zusätzlich für viele Krankheiten anfälliger.
Also, bitte immer ausreichend Wasser zur Verfügung stellen und darauf achten, dass es auch getrunken wird. Bei Hunden und Katzen, die schlecht trinken, empfehlen wir mindestens das Futter einzuweichen oder eine Mischfütterung aus Feucht- und Trockennahrung bzw. ausschließlich Feuchtnahrung.