13. Mai 2026
Ernährung
Futterumstellung - wie?
Es klingt banal, aber einige Tiere müssen das neue Futter erst einmal als Futter erkennen, um es mit Begeisterung zu fressen. Dies gilt ganz besonders dann, wenn das bisherige Futter eine ganz andere Zusammensetzung oder Beschaffenheit hat.
Seien Sie daher nicht enttäuscht, wenn Ihr Tier zunächst nur vorsichtig schnuppert und kleine Mengen probiert, ehe es sich im Laufe weniger Tage langsam an die neue Nahrung gewöhnt.
Wenn der Hund oder die Katze von dem Futter nicht von Anfang an begeistert ist, sollte die Futterumstellung immer langsam erfolgen. Erst mal nur einen Teelöffel unter das gewohnte Feuchtfutter untermischen und dann ganz langsam die Menge erhöhen.
Bei reinen Trockenfutterspezialisten, die gar kein Feuchtfutter kennen und es beim Anbieten auch verweigern, hilft nur, das Trockenfutter ganz leicht und dann täglich immer mehr anzufeuchten, damit das Tier sich überhaupt an feuchte Nahrung gewöhnt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass das Trockenfutter 2 x täglich durch frisches Trockenfutter wieder ersetzt wird, also immer nur eine geringe Menge anfeuchten.
Zeitgleich täglich Feuchtfutter anbieten.
Frisst das Tier das eingeweichte Trockenfutter kann man die Mischfütterung 1/2 trocken und 1/2 feucht einführen. Diese Aktion erfordert manchmal einen hartnäckigen und geduldigen Besitzer, der von der Notwendigkeit des Feuchtfutters wirklich überzeugt ist. Sollte in der Umstellungsphase für kurze Zeit der Kot etwas dünner werden, so ist dies kein Grund zur Besorgnis, sondern durchaus normal. Die Kotbeschaffenheit reguliert sich selbständig innerhalb kurzer Zeit. Ihr Tier wird es Ihnen mit einem gesunden und glänzenden Fell, mehr Beweglichkeit und einem guten Allgemeinzustand danken.
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